Was kostet dich der neue Leistungspreis?
Ab 2027 zahlst du einen Teil der Stromnetzkosten nach deiner stärksten Viertelstunde im Monat. Erzähl uns, was bei dir gleichzeitig läuft.
- Für ganz Österreich, je nach Netzgebiet
- Kostenlos, ohne Anmeldung
- Deine Angaben bleiben in deinem Browser
Abends laufen bei mir gleichzeitig
Meine Wallbox lädt mit
Genauer rechnen
Eine Viertelstunde zählt für den ganzen Monat
So sieht ein typischer Abend aus. Meistens brauchst du wenig. Nur wenn gekocht wird und das Auto gleichzeitig lädt, schießt der Bedarf hoch. Genau dieser Moment bestimmt deinen Preis.
- Gemessen wird mit dem Smart Meter, jede Viertelstunde.
- Verrechnet wird der höchste Wert im Monat, mindestens 2 kW.
- Über 10 kW kostet jedes kW den doppelten Preis.
- Dafür fällt die Grundgebühr weg, jede kWh wird etwas billiger.
So wird es billiger
Mit deinen Angaben gibt es bei der Wallbox nichts mehr zu holen. Wenn deine Spitze aus dem Haushalt kommt, hilft es, große Geräte wie Sauna oder Durchlauferhitzer nicht gleichzeitig laufen zu lassen.
Auch gut zu wissen: Im Sommer kostet das Netz zwischen 10 und 16 Uhr rund 20 % weniger, ab Oktober 2027 soll es im Winter einen günstigeren Nachttarif von 23 bis 5 Uhr geben. Und im Portal deines Netzbetreibers kannst du Viertelstundenwerte einschalten, dann siehst du deine echte Spitze. Die Datei kannst du hier auswerten.
Sag mir Bescheid, wenn die Preise fix sind
Die E-Control legt die Werte Mitte Dezember fest. Wir schicken dir eine kurze Mail, sobald der Rechner aktualisiert ist, danach höchstens eine Mail im Monat zum Leistungstarif.
Du bekommst zuerst eine Mail zum Bestätigen. Abmelden geht jederzeit mit einem Klick. Mehr in der Datenschutzerklärung.
Wer zahlt mehr, wer weniger?
Eher weniger: Wohnungen und Häuser ohne E-Auto, laut E-Control rund drei Viertel aller Haushalte. Oft auch Haushalte mit Wärmepumpe, weil die gleichmäßig läuft und viele Kilowattstunden braucht.
Eher mehr: wer eine starke Wallbox hat, die gleichzeitig mit Herd, Sauna oder Durchlauferhitzer läuft. Dann liegt die Spitze schnell über 10 kW.
Noch nicht endgültig. Die Preise legt die E-Control Mitte Dezember 2026 fest. Wann es bei dir startet, entscheidet dein Netzbetreiber, irgendwann zwischen 1. Jänner 2027 und 1. Juli 2028. Wir passen den Rechner an, sobald die Werte fix sind.
Häufige Fragen
Ab wann gilt das bei mir?
Jeder Netzbetreiber wählt den Start zwischen 1. Jänner 2027 und 1. Juli 2028. Frag ab Ende 2026 bei deinem Netzbetreiber nach, dort meldest du auch die flexible Netznutzung an.
Was ist der Flex-Rabatt?
Für Wallbox oder Wärmepumpe ab 4 kW: Der Netzbetreiber darf das Gerät bis zu zweimal am Tag für höchstens zwei Stunden drosseln. Dafür gibt es laut Entwurf 75 % Rabatt auf den Leistungspreis dieses Anteils, garantiert für zehn Jahre.
Woher weiß ich, wie viel ich gleichzeitig brauche?
Am genauesten im Online-Portal deines Netzbetreibers, wenn dein Smart Meter Viertelstundenwerte liefert. Den Export kannst du hier hochladen oder die Spitze unter „Genauer rechnen“ eintragen. Sonst reicht die Auswahl der Geräte für eine gute Schätzung.
Wie genau ist das?
Der Rechner nutzt die Werte aus dem Entwurf und nimmt an, dass deine Spitze jeden Monat ähnlich hoch ist. Er zeigt nur den neuen Leistungsanteil, nicht deine ganze Stromrechnung. Gerätewerte sind typische Durchschnitte über eine Viertelstunde.
Wie rechnet der Rechner?
Verrechnete kW = Spitze bis 10 kW plus 2 × Spitze über 10 kW, mindestens 2 kW. Leistungspreis pro Jahr = verrechnete kW × Preis pro kW. Beim Flex-Rabatt ziehen wir 75 % vom Anteil der Wallbox ab.
Quellen: Tarifverordnung im Entwurf laut i-magazin. Messung, 10-kW-Grenze, Flex-Rabatt und Zeitfenster laut Salzburg24. Modellwerte 19 € (15 bis 26 €) und 33,82 € pro kW laut Stromliste und wallbox-kosten.at.